Die Befliegung

Bildflug

Der Bildflug kann aus Gründen der Begrünung und Beschattung nur vor oder nach der Vegetationsperiode stattfinden. Darüber sollte man sich bei der Planung des Projektes grundsätzlich im Klaren sein. Dies ist entscheidend für den weiteren Zeitplan. Im Frühjahr stehen in der Regel auf Grund der Wetterbedinungen dafür mehr Tage zur Verfügung als im Herbst, der eher die Ausnahme bildet. Bevorzugt man das Frühjahr ist zu bedenken, daß der zur Verfügung stehende Zeitrahmen kürzer ist, um bereits im Folgejahr die gesplittete Abwassergebühr einzuführen. Der Vorteil der Herbstbefliegung ist, das der zur Verfügung stehende Zeitrahmen deutlich größer ist, jedoch geeignete meteorologische Bedingungen seltener sind.
Bei der sich der Befliegung anschließenden photogrammetrischen Auswertung werden nun mit großer homogener Genauigkeit die gesamten bebauten Flächen erfaßt.

Nicht unwesentlich dabei ist das zur Erstellung der Ortophotos verwendete Digitale Höhenmodell. Die von den Landesvermessungsämtern zur Verfügung gestellten DGM sind in der Regel höher gerastert und damit weniger dafür geeignet als das des darauf spezialisierten Dienstleister. Nach erfolgter Luftbildauswertung sei noch ein zumindest stichprobenartiger Feldvergleich angeraten, um eventuelle Unklarheiten auszuschließen. Sind eventuelle Korrekturen in das Kartenwerk eingearbeitet werden die Daten nun mit dem ALB, der ALK und dem Adresspool verschnitten und die Bescheiderstellung kann erfolgen. Bereits jetzt ist ein Mehrwertprodukt vorhanden.

Kataster

Welcher Abflussbeiwert gilt für welche Versiegelungsart und wie wird eine Zisterne berücksichtigt ?

Copyright © 2003 - 2011 by OBJEKTiv GEOCONSULT - alle Rechte vorbehalten

earth
planat
filmstrip