Auswirkung & Verfahren

Auswirkung

Für den Grundstückseigentümer bedeutet diese Entscheidung, daß sich die Gebühren der Entwässerung um den Anteil der Niederschlagswasserbehandlung ändern kann. Er erhält eine Gebührenaufstellung für die Schmutz- und Niederschlagswasserbehandlung. Man spricht hier auch vom   “ Gebührensplitting “.

Wie sind nun die Entgelte zu kalkulieren?

Ein wesentlicher Einflussfaktor ist die abflusswirksame, befestigte (versiegelte bzw. bebaute) Fläche, über welche das Niederschlagswasser in die Kanalisation eingeleitet wird.
Wie kann nun diese versiegelte bzw. bebaute Fläche ermittelt werden, wenn die bestehenden  Informationen, zum Beispiel aus Katasterdaten, keinen Aufschluß über den aktuellen Stand der befestigten Flächen bzw. der tatsächlichen Bebauung geben?

mögliche Verfahren

Abgesehen davon, dass ein neues Satzungsrecht zu schaffen ist, müssen die Träger der öffentlichen Abwasserentsorgung nun Verfahren finden, die bei möglichst geringem Einsatz an Ressourcen aussagekräftige Ergebnisse liefern.
Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, die versiegelten Flächen zu ermitteln. Eine Möglichkeit ist die der Selbstauskunft bzw. die des Gebietsabflußbeiwertes oder die der Befliegung. Im Folgenden sollen Vor- und Nachteile etwas näher betrachtet werden.

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